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Montag
Jun042018

Gebärmutterhalskrebs / Wechseljahresbeschwerden

Liebe Patientinnen,

in Deutschland erkranken pro Jahr ca. 5200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Die humane Papillomviren (HPV)-Impfung schützt vor den HP-Viren, die am häufigsten Gebärmutterhalskrebs auslösen. Der Impfstoff Gardasil 9 schützt vor insgesamt 9 HP-Viren, die für 75-90 % aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich sind. Er schützt auch vor Feigwarzen. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung für alle Mädchen von 9 bis 14 Jahren. Die Kassen übernehmen die Kosten bis zum 17 Geburtstag. Die Impfung soll möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden.
Das in Hessen 2015 begonnene Schulimpfprogramm an Grundschulen konnte die Teilnehmerrate auf mehr als 75% erhöhen.
Von 9 bis 12 Jahren sind 2 Impfungen im Abstand von 6 Monaten nötig.
Danach werden 3 Impfungen (nach 8 Wochen, nach 6 Monaten) empfohlen.
Endokrinologen fordern Trendwende bei Wechseljahresbeschwerden. Entgegen der vorherrschenden Bedenken sollten Frauen mit Wechseljahresbeschwerden viel häufiger eine Hormontherapie erhalten, empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Endokrinologie. Eine Hormontherapie erhöht nicht generell das Brustkrebsrisiko. Lebensalter, Dauer und Dosierung der Hormontherapie, körperliche Aktivität, Gewicht, Alkohol und genetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle.
Frauen die alleine Östrogene anwenden – das können nur Frauen ohne Gebärmutter – haben im Vergleich zu Frauen die kein Östrogen einnehmen ein geringeres Risiko für Brustkrebs und auch Darmkrebs. Frauen mit Gebärmutter erhalten eine Östrogentherapie plus Progesteron. Die Östrogendosis soll vorzugsweise über die Haut appliziert werden (Pflaster, Gel, Spray), die Progesterondosis in Form von Kapseln (oral oder vaginal).
Eine frühe Hormontherapie in der Menopause bewirkt auch ein vermindertes Demenzrisiko und eine Verbesserung des Herzkreislaufsystems.
Das Brustkrebsrisiko durch kombinierte Hormonersatztherapie ist gering erhöht: ohne HET erkranken pro Jahr in Deutschland 45 Frauen an Brustkrebs, mit kombinierter HET 48. Die Sterblichkeit an Brustkrebs unter HET ist nicht erhöht. Der Verbrauch von Antidepressiva und Schlafmittel wird durch eine HET deutlich gesenkt.

Ich freue mich das Herr Dr. Helmut Zinsmeister wieder in Bad Endorf zurück ist, er unterstützt mich in meiner Praxis immer Donnerstagnachmittag, auf Wunsch macht er auch speziell Brustultraschalluntersuchungen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. Martin Kobilke
Gynäkologe
Dienstag
Mrz062018

Dr. Degler verabschiedet sich

Liebe Patienten,

am 31.März 2018 werde ich nach fast 30 Jahren meine hausärztliche Tätigkeit beenden.

Ich bedanke mich für die gemeinsame Zeit, Ihr Vertrauen und Ihre Zuneigung .

Meine kassenärztliche Tätigkeit wird damit beendet sein; ich möchte aber auch in Zukunft an zwei Nachmittagen im Monat Termine für Osteopathie im Ärztehaus anbieten.

An den selben Nachmittagen wird es weiterhin möglich sein, bei meiner Frau Claudia Degler Termine für Akupunktur zu vereinbaren.

Meine Nachfolgerin Frau Dr.med. Janina Nitsche kennen Sie vielleicht schon aus den Jahren 2015 und 2016. In dieser Zeit hat sie ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin absolviert, die sie Anfang dieses Jahres erfolgreich mit der Facharzt-Prüfung abgeschlossen hat.

Wir alle haben sie als eine sehr gewissenhafte, kompetente Ärztin und als eine angenehme und fröhliche Kollegin schätzen gelernt.

Ich übergebe ihr ausgesprochen gerne meinen Praxisanteil und kann mir gut vorstellen, dass Sie mit ihr eine gute hausärztliche Vertrauensbasis finden werden.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft

Herzlichst Ihr Dr. Thomas Degler

Donnerstag
Sep282017

Aus dem Alltag eines Hausarztes

Dienstag, der 12.09.2017 – ein nicht ganz gewöhnlicher Dienstag, und dennoch beispielhaft für unseren hausärztlichen Alltag, wie wir ihn immer wieder erleben. Es ist der zweite Tag nach meinem Urlaub, der Terminkalender ist morgens schon für den ganzen Tag belegt. Immerhin, der Computer, gestern nach Neuinstallation noch im Chaos-Modus, funktioniert fast ohne Probleme.

Meine erste Patientin – eine belastende Arbeitsplatzsituation hat bei ihr zu einer vollkommenen Erschöpfung geführt. Es gelingt ihr im Alltag nicht mehr, ausreichend Zeit zur Regeneration zu finden. Wir überlegen, welche Rehabilitationsmaßnahmen für sie möglich wären. Als nächstes kommt ein Patient zur Besprechung seiner Laborwerte und dem Ergebnis der Langzeitblutdruckmessung. Der Blutdruck ist zu hoch und es muss ein für ihn passendes Medikament ausgesucht werden. Zusätzlich geht es um mögliche Begleitmaßnahmen, die nachgewiesenermaßen blutdrucksenkend wirken, wie Ernährung, Bewegung, Gewichtsabnahme, Entspannungsverfahren, Yoga oder Meditation. Der Nächste bitte: Ein Patient mit Halsschmerzen seit einer Woche, kann kaum noch schlucken. Zu sehen ist ein dunkelroter Rachen, vergrößerte Mandeln. Behandlung mit einem dafür passenden homöopathischen Mittel.

So geht es den ganzen Vormittag weiter, mal stehen psychische, soziale oder familiäre Probleme im Vordergrund, mal kurz und knapp ein körperliches Leiden, häufig vermischt sich beides.

Mittags ist wie jeden Dienstag Besprechung: wechselweise für uns Ärztinnen und Ärzte oder das gesamte Team. Diese Treffen dienen der Fortbildung, der Besprechung und Optimierung unserer Praxisabläufe, oder dem Austausch persönlicher Anliegen.

Die Mittagspause dient angeforderten Besuchen im Pflegeheim und reicht noch für ein paar Telefonate. Ab 15 Uhr dann die Nachmittagssprechstunde. Heute begleitet mich eine Medizin-Studentin, die in ihren Semesterferien bei uns praktische Erfahrungen sammelt, eine sogenannte Famulatur, die für das Medizinstudium vorgeschrieben ist. Der zweite Patient kommt zu einer Ultraschalluntersuchung, für die Studentin eine Gelegenheit, sich mit dieser Untersuchungstechnik etwas vertraut zu machen. Sie kann, der Patient ist damit einverstanden, nach meiner Untersuchung alles noch einmal nachvollziehen. Das dauert natürlich und auch die weiteren Erläuterungen im Laufe des Nachmittages bringen den Zeitplan durcheinander. Mein Eindruck jedoch ist, dass alle Patienten für diese Situation großes Verständnis haben und die Ausbildung unseres Nachwuchses genauso wichtig finden wie wir Ärzte die Weitergabe unserer Erfahrung an die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen.

Der letzte Patient, jetzt schon deutlich nach 19 Uhr, möchte noch schnell dieses und jenes klären, bevor er übermorgen in den Urlaub fährt. Nun beginnt die Nacharbeit des Tages. Die Ergebnisse der Blutuntersuchungen werden kontrolliert, um bei auffälligen Befunden noch am Abend intervenieren zu können. Über den Tag aufgeschobene Telefonate werden ebenso erledigt wie Renten/Kuranträge oder andere Bescheinigungen.

Dazu kommt heute, dass für die Hausbesuche des Folgetages noch zwei komplizierte Therapieplanänderungen ausgearbeitet werden müssen. Das möchte ich nach dem Abendessen zu Hause erledigen, aber der Computer denkt es sich anders und lässt den Zugriff auf die Praxisdaten nicht zu. Aus unerfindlichen Gründen geht es dann kurz vor Mitternacht doch. Ich muss alle Medikamente einer Patientin überprüfen, ob die Beschwerden, die sie hat, Schwindel und Erbrechen, durch die Medikamente ausgelöst sein könnten. Ich staune nicht wenig, als ich feststelle, dass alle sieben Medikamente, die sie nimmt als häufige Nebenwirkung Schwindel und Erbrechen angegeben haben. Was tun? Alles absetzen? Nachdem ich die Krankengeschichte noch einmal durchgelesen habe, steht ein Medikament vorwiegend im Verdacht, nur gerade dieses kann ich nicht weglassen. Ersatzweise kann nur mit Spritzen behandelt werden und dazu muss ich am Tag darauf einen Pflegedienst in die Behandlung mit einbeziehen.

So sind unsere Arbeitstage manchmal sehr lang und anstrengend. Dennoch, die Begleitung und Beratung meiner Patienten über viele Jahre, die Einblicke in Lebensläufe und Lebensbedingungen, bewegende Gespräche über Ängste, Sorgen und Nöte, über Krankheit, Schicksalsgegebenheiten, Leben und Sterben, die Begegnung mit so vielen unterschiedlichen Patienten, die große Bandbreite an Erkrankungen, von harmlosen bis zu schwersten Leiden, die Behandlung von jungen bis hochbetagten Menschen; Gesundwerden erleben zu dürfen und beizustehen, wenn trotz aller Möglichkeiten der modernen Medizin ein Gesundwerden nicht mehr möglich ist, all das empfinde ich bei meiner Tätigkeit als Hausarzt ungemein interessant und abwechslungsreich, überaus befriedigend und erfüllend.

Dr. Florian Steinbeis
Mittwoch
Jul262017

Osteopathie

In der Osteopathie sieht sich der Osteopath die Verletzungen an, die den Körper aus seinem funktionellen Gleichgewicht gebracht haben. Dieses Ungleichgewicht kann sich schon seit Jahrzehnten aufgebaut haben oder vor kurzem, beispielsweise durch einen Unfall, entstanden sein.
Diese meist schmerzhaften Störungen behandelt der Osteopath durch Muskel-, Bewegungs-, Bindegewebe-, Gelenk-, oder Organtechniken um die Fehlstellungen wieder auszugleichen und den Körper in sein Lot zurück zu bringen.
Dies erfordert oft mehrere Behandlungen, da den Strukturen Zeit gegeben wird die geänderten Situationen anzunehmen. Gerade bei alten, noch nicht behandelten Verletzungen, sind Fehlbewegungen über die Nerven so abgespeichert, dass der Körper Zeit braucht die Umstellungen zu integrieren.
Oft kommen bei den Behandlungen ältere Verletzungen zum Vorschein, die über Jahre keine Beschwerden machten und jetzt behandelt werden können. Durch die Behandlungen entsteht eine körperliche Freiheit und Leichtigkeit, die zu einer besseren Lebensqualität führt.
Regelmäßige osteopathische Behandlungen können prophylaktisch durchgeführt werden, so dass sich Alltagsbelastungen erst gar nicht festsetzen.

Die Möglichkeit dieser Behandlungsform finden sie bei uns im Ärztehaus unter anderem auch in der Physiotherapiepraxis VitaliSano.

Beatrix Salz
Physiotherapeutin & Osteopathin

Donnerstag
Mai042017

Vorbestellen per Internet

Ein Service der St.Jakobs Apotheke im Ärztehaus Bad Endorf

Unabhängig von Öffnungszeiten  können  Sie Ihre Medikamente bei uns ganz bequem online vorbestellen:
Unter www.apotheke-bad-endorf.de  finden Sie alle Arzneimittel in unserem Onlineshop. Oder Sie mailen uns Ihre Wünsche direkt an bestellung@apotheke-bad-endorf.de.

Sie erhalten dann umgehend  Antwort , wann ihr gewünschter Artikel bei uns eintrifft. Falls Sie es nicht in unsere Apotheke schaffen, können Sie sich Ihre Ware auch bequem von unserem Botendienst nach Hause bringen lassen.
Für eine persönliche Beratung am Telefon und in der Apotheke stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Weitere Informationen ,  aktuelles zu Arzneimitteln und vieles mehr finden Sie unter
www.apotheke-bad-endorf.de.


Ihr Team der St.Jakobs Apotheke Bad Endorf