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Unser Schwerpunkt ist die Diagnostik, Beratung und Behandlung von sämtlichen Störungen des Zuckerstoffwechsels und deren Komplikationen, Folge- und Begleiterkrankungen.


Diabetes mellitus Typ1 bei Kindern ab Schulalter, Jugendlichen und Erwachsenen

  • mit intensivierter, funktioneller Insulintherapie
  • mit Insulinpumpentherapie
  • in der Schwangerschaft
Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Betazellen der Bauchspeicheldrüse durch eine körpereigene Fehlregulation erkranken und im weiteren Verlauf zerstört werden. Die Ursache der Erkrankung ist noch nicht geklärt. Viele Studien zur Aufklärung der Ursache haben bisher nur gezeigt, dass sich Antikörper bilden. Warum diese Antikörper gebildet werden, konnte bisher nicht geklärt werden.

Meist erkranken Kinder und junge Menschen an einem D. mellitus Typ 1, aber auch Erwachsene können erkranken. Da immer ein absoluter Insulinmangel besteht muss sofort eine Behandlung mit Insulin beginnen.

In vielen Fällen kann dies ambulant in unserer Praxis durchgeführt werden.
Nach der Erstbehandlung mit Schulung und Insulinanpassung begleiten wir Sie und unterstützen wir Sie bei der Bewältigung ihres Alltags mit der Erkrankung und finden mit Ihnen Ihren individuellen Weg.


Diabetes mellitus Typ 2

  • mit Behandlung durch Lebensstiloptimierung und Tabletten
  • mit GLP1 Analoga als Spritzen
  • mit konventioneller, intensivierter und mahlzeitenbezogener Insulintherapie
  • in der Schwangerschaft
Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Erkrankung, bei der die Wirkung des Insulins nicht ausreichend ist und so der Blutzucker nicht in die Körperzellen gelangen kann. Dies nennt man Insulinresistenz. Die Insulinresistenz ist häufig vergesellschaftet mit anderen Stoffwechselveränderungen, z.B. erhöhten Blutfetten, erhöhten Leberwerten, einem Bluthochdruck und vermehrtem Bauchfett.

Die Ursache der Erkrankung beruht auf einer genetischen Konstellation, die bei unzureichender Bewegung, heute üblicher Ernährung und Übergewicht zu einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt.

Diese Stoffwechselstörung führt zu Gefäßveränderungen, die bei unerkanntem Verlauf zu Herzinfarkten, Beinartereinverschlüssen, Schlaganfällen und Nervenstörungen kommt.

Bei guter Behandlung können alle Spätschäden vermieden werden.

Wir begleiten Sie zu ihrer individuellen und optimalen Behandlung und vermitteln Ihnen Wissen und Fähigkeiten durch eine gute Stoffwechseleinstellung gesund zu bleiben.


Andere Diabetesformen ( MODY, pankreopriver Diabetes, durch andere Krankheiten bedingte ( sekundäre) Diabetesformen)


Neben den häufigsten Diabetesformen gibt es einen Verlust der Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse oder eine fehlende Wirkung von Insulin, deren Ursache in andern Krankheiten, z.B. nach Bauchspeicheldrüsenentzündung oder bei Kortisontherapie begründet ist.
Die für Sie richtige Behandlung ist das Ziel unserer Bemühungen.


Schwangerschaftsdiabetes


Gestationsdiabetes oder Schwangerschaftsdiabetes tritt erstmalig in der Schwangerschaft auf. Die Diagnose erfolgt durch den Glukosetoleranztest.
Jede Schwangere wird durch den 50 g Test beim Gynäkologen untersucht. Sollten sich hier auffällige Werte zeigen muss ein 75 g Test in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis folgen.

Ziel der Behandlung ist eine Normalisierung des Zuckerstoffwechsels bei der Mutter, da es sonst beim ungeborenen Baby zu einem Überangebot an Nährstoffen kommt. Dies führt beim Baby vor allem zu einem vorgeburtlichen Übergewicht und damit zu einer höheren Wahrscheinlichkeit von Geburtskomplikationen und nachgeburtlichen Anpassungsstörungen.

In den meisten Fällen ist eine Normalisierung des Zuckerstoffwechsels allein durch Ernährungsberatung möglich. Sollte dies nicht ausreichen, ist eine Therapie mit Insulin als alleinige Möglichkeit gegeben.

Wir betreuen Sie gerne in dieser empfindlichen Phase durch Anleitung, Schulung und Betreuung während des Verlaufes und auch nach der Schwangerschaft



Diagnostik zur Insulinresistenz bei PCO-Syndrom bei Kinderwunsch


Bei Vorliegen einer Insulinresistenz bei kann das Eintreten einer Schwangerschaft durch eine Verbesserung der Ernährung, Gewichtsregulation und durch die Gabe von Metformin begünstigt werden. Die Testung einer Insulinresistenz führen wir durch die Bestimmung von Glukose und Insulin im Blutserum durch.

Hierfür wird ein oraler Glukosetoleranztest mit gleichzeitiger Bestimmung des Insulinspiegels benötigt. Bei der Patientin wird morgens nüchtern Blut aus der Vene entnommen. Danach trinkt sie eine Glukoselösung mit 75g Traubenzucker langsam innerhalb 10 Minuten. Es folgen weitere Blutentnahmen nach 30, 60 und 120 Minuten. Während dieser Zeit sollte sich die Patientin möglichst wenig bewegen, nichts essen und auch nicht rauchen.

Zu hohe Werte nüchtern oder deutlich erhöhte Insulinspiegel während dieser 2 Stunden sprechen für eine Insulinresistenz.



Diagnostik und Therapie von assoziierten Erkrankungen

  • Autoimmune Schilddrüsenerkrankung
  • Polyglanduläres Autoimmunsyndrom
  • Zöliakie