Diabetes Zentrum Chiemgau

Fussambulanz

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Chiemseestraße 5
83093 Bad Endorf

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Dr. Ulla Thomas-Cuntz · Ferengis Knerr

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"Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann über längere Zeit schädigend auf die Nerven wirken. Die längsten Nerven sind am stärksten betroffen, somit die Nerven, die zu den Füßen führen. Die Folge: Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen. Auf Dauer schränkt die diabetische Nervenschädigung die Funktion und Belastungsfähigkeit des Fußes stark ein. Dann spricht man vom „diabetischen Fuß."

Dr. Ulla Thomas-Cuntz
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Ernährungsmedizin DAEM/ DGEM

"Beim diabetischen Fuß ist die Empfindlichkeit für Druck, Schmerz, Temperatur und Berührung meist stark herabgesetzt oder erloschen. Der Fuß kann nicht mehr durch Schmerzen auf evtl. Verletzungen aufmerksam machen. Durch die häufig schlechte Durchblutung kommt es zur Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff."

Ferengis Knerr
Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie DDG, Endokrinologie

Zertifizierte Fußambulanz für Menschen mit diabetischem Fußsydrom

Aufgabe der diabetologischen Fußambulanz ist die fachgerechte Betreuung aufgetretener Verletzungen am US und Fußbereich bei Patienten mit Diabetes mellitus. Diabetische Fußprobleme können zu Geschwürbildungen führen, die im ungünstigsten Fall Amputationen erforderlich machen. Bis zu 10% aller Menschen mit Diabetes mellitus sind von einem Fußulkus betroffen.

Mit über 60.000 Amputationen pro Jahr liegt Deutschland europaweit im oberen Bereich. Ca. 70 % aller Amputationen werden bei Patienten mit Diabetes mellitus durchgeführt. 80 bis 90 % dieser Amputationen ließen sich durch konsequente Vorsorge und fachliche Behandlung der Wunden verhindern.

Was ist ein diabetisches Fußsyndrom (DFS)?

Das DFS ist eine schwerheilende Fußläsion bei Patienten mit Diabetes. Es ist das Ergebnis eines multifaktoriellen Geschehens mit häufig folgenden Auslösern:

  • ungeeignetes Schuhwerk
  • diabetische Neuropathie
  • periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • eingeschränkte Gelenkmobilität
  • Fußdeformitäten
  • Hornhautschwielen

Ein erhöhter Blutzuckerspiegel kann über längere Zeit schädigend auf die Nerven wirken. Die längsten Nerven sind am stärksten betroffen, somit die Nerven, die zu den Füßen führen. Die Folge: Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen. Auf Dauer schränkt die diabetische Nervenschädigung die Funktion und Belastungsfähigkeit des Fußes stark ein. Dann spricht man vom „diabetischen Fuß“.

Beim diabetischen Fuß ist die Empfindlichkeit für Druck, Schmerz, Temperatur und Berührung meist stark herabgesetzt oder erloschen. Der Fuß kann nicht mehr durch Schmerzen auf evtl. Verletzungen aufmerksam machen. Durch die häufig schlechte Durchblutung kommt es zur Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff. Eine verminderte Schweißproduktion führt zudem zu einer trockenen Haut und Defekten wie Einrissen. Auch eine veränderte Knochenernährung und veränderte Fußformen machen die Füße hochgradig anfällig für Infektionen und Fußgeschwüre.

Unsere Leistungen in der Fußambulanz

  • Untersuchung von Nervenfunktion, Durchblutung und Hautbeschaffenheit sowie Fußfehlstellungen der Füße
  • Wundbehandlung bei Patienten mit diabetischem Fußsyndrom und Verletzungen
  • Verordnung von speziellem Schuhwerk zum Vorbeugen von Fußgeschwüren und ggf. Verordnung von Einlagenversorgung
  • Zusammenarbeit mit Orthopädieschuhmachermeister
  • Zusammenarbeit mit Podologin
  • Fachübergreifende Problemfalllösung mit geeignetem Krankenhaus
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