Spezielle Schmerztherapie

Dr. Max Renner

Facharzt ALLGEMEINMEDIZIN
Facharzt ANÄSTHESIE
Spezielle Schmerztherapie
Manuelle Medizin

Adresse

Chiemseestraße 5
83093 Bad Endorf

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Spezielle Schmerztherapie
Dr. Max Renner

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Spezielle Schmerztherapie
Manuelle Medizin

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Herzlich Willkommen in unserer Praxis für Spezielle Schmerztherapie!

Sehr geehrte Patientin,

sehr geehrter Patient,

in unserer Praxis im Ärztehaus Bad Endorf bieten wir Ihnen auch die Spezielle Schmerztherapie an.

Spezielle Schmerztherapie - was ist das?

Die Spezielle Schmerztherapie ist eine Zusatz-Weiterbildung, die ich als Facharzt für Anästhesie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in der Interdisziplinären Schmerzambulanz und Schmerztagesklinik Großhadern erworben und mit einer Prüfung vor der Bayerischen Landesärztekammer abgeschlossen habe.

Die Spezielle Schmerztherapie beinhaltet das Erkennen und die Behandlung chronisch schmerzkranker PatientInnen, bei denen der Schmerz seine eigentliche Warnfunktion verloren und einen eigenen Krankheitswert entwickelt hat. Von chronischen Schmerzen spricht man ab einer Dauer von 3-6 Monaten.

Wie viele solcher PatientInnen gibt es denn?

Dazu die Deutsche Schmerzgesellschaft:

„In jedem dritten Haushalt in Europa lebt ein Mensch, der unter Schmerzen leidet. Etwa 17% aller Deutschen sind von lang anhaltenden chronischen Schmerzen betroffen – also mehr als 12 Millionen Menschen. Durchschnittlich dauert ihre Leidensgeschichte sieben Jahre, bei mehr als 20% über 20 Jahre. Bei mehr als der Hälfte aller Menschen mit chronischen Schmerzen dauert es mehr als zwei Jahre, bis sie eine wirksame Schmerzbehandlung erhalten, und nur ein Zehntel aller Patienten mit chronischen Schmerzen werden überhaupt einem Spezialisten vorgestellt. Die Betroffenen leiden aber nicht nur unter dem Dauerschmerz, sondern auch unter den zunehmenden körperlichen Einschränkungen im Alltag. Dies geht oft mit depressiver Stimmung, angstvollen Gedanken, Schlafstörungen und verminderter Konzentration einher.“

Diesen Zahlen stehen in ganz Deutschland lediglich ca. 1300 ambulant tätige Schmerztherapeuten gegenüber (Stand 2019; Quelle www.bvsd.de)

Welche Auswirkungen können chronische Schmerzen haben?

Schmerz ist sowohl eine Sinnes- als auch Gefühlserfahrung. Schmerz und Psyche sind also eng miteinander verbunden. Auch seelischer Schmerz ist keine Einbildung!

Sowohl bei Schmerzen, denen eine ersichtliche  körperliche Ursache zugrunde liegt, als auch bei seelischen Schmerzen werden gleiche Zentren im Gehirn aktiv. Dies kann mittels bildgebender Verfahren sichtbar gemacht werden. Nach einer langen Zeit mit Schmerzen ist es nur verständlich, dass die gesamte Lebenssituation negativ beeinflusst werden kann.

Wie kann man chronische Schmerzen behandeln?

Als Grundlage der Schmerzmedizin gilt das bio-psycho-soziale Schmerzmodell:

Dieses bio-psycho-soziale Schmerzmodell ermöglicht eine ganzheitliche Sichtweise auf die den Schmerz beeinflussenden Faktoren des jeweiligen Patienten.

‍Daraus ergeben sich wiederum zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten, ganz individuell auf den Patienten abgestimmt.

‍Um dieses weite Feld aus Beschwerden und ihren Auswirkungen für jeden Bereich in adäquater Weise professionell behandeln zu können, bedarf es eines Teams aus verschiedenen Disziplinen.

Dieses besteht aus dem Arzt, einer Psychologin, die langjährige Erfahrung mit SchmerzpatientInnen besitzt, sowie aus weiteren Spezialisten, die je nach Bedarf hinzugezogen werden. Hierzu zählen beispielsweise Neurologen, Radiologen, aber auch Sozialdienste und ambulante oder stationäre Schmerztherapieeinrichtungen.

Ihr Weg zu uns?

  • Leiden Sie an langanhaltenden Schmerzen, die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen, die Sie in Ihrem Alltag einschränken?
  • Haben Sie schon lange Vieles versucht, aber keine Linderung erfahren?
  • Wünschen Sie sich jemanden, der sich für Sie und Ihre Leidensgeschichte interessiert?
  • Suchen Sie einen Arzt, der sich Zeit für Sie nehmen kann, der Sie begleitet, der Ihnen zuhört und Sie verstehen will?
  • Wünschen Sie sich eine dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende, ganzheitliche und individuelle Therapie Ihrer Schmerzen?
  • Sind Sie bereit, aktiv an der Behandlung Ihrer Schmerzen mitzuwirken?

Therapiespektrum

  • Chronische Schmerzen im Bereich von Rücken, Kopf, Extremitäten, Eingeweiden, Muskeln, Gelenken, Knochen, Wirbelsäule
  • Nervenschmerzen
  • Fibromyalgiesyndrom
  • Schmerzen bei Polyneuropathie
  • Tumorschmerz
  • CRPS (Complex Regional Pain Syndrom - Morbus Sudeck)
  • Nervenschmerzen bei Gürtelrose
  • akute Exazerbation vorbekannter chronischer Schmerzen

Stellungnahme cannabishaltige Arzneimittel:

Die Beantragung cannabishaltiger Arzneimittel erfolgt nur nach sorgfältiger Risiko-/Nutzenabwägung und streng leitlinienkonform.
Siehe hierzu “Cannabis in der Schmerzbehandlung” auf den Internetseiten der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

Sollten Sie oder einer Ihrer Angehörigen und Freunde zu diesem betroffenen Personenkreis gehören, dann kontaktieren Sie unsere

Praxis für Spezielle Schmerztherapie im Ärztehaus Bad Endorf unter der Telefonnummer 08053 794 77 51.

Hier bekommen Sie einen Fragebogen zugesandt und den Termin für das Vorgespräch.

Im Rahmen des Vorgespräches werden wir uns kennenlernen, den von Ihnen im Vorhinein ausgefüllten Fragebogen, die Facharztberichte und Vorbefunde sichten.

Checkliste Vorgespräch

  • Überweisungsschein von Ihrem Hausarzt, denn selbstverständlich bleiben Sie für alle anderen Belange Ihres Wohlergehens bei Ihrem eigenen Hausarzt angebunden. Dies bezieht sich auch auf Schmerzpatienten aus unserer Hausärztlichen Gemeinschaftspraxis.
  • Facharztberichte und Vorbefunde der letzten fünf Jahre
  • vollständig ausgefüllter Fragebogen
  • Versichertenkarte

Um der ganzheitlichen Sichtweise der Schmerzmedizin gerecht zu werden, folgt einmalig ein Gespräch bei einer schmerztherapeutisch erfahrenen Psychologin. Dieses wird zeitnah zum Haupttermin erfolgen.

Im Rahmen des dritten Termins im Ärztehaus Bad Endorf wird, unter Berücksichtigung aller Vorbefunde, der schmerztherapeutischen und schmerzpsychotherapeutischen Einschätzungen, das weitere Vorgehen besprochen.

‍Alle Wiedervorstellungstermine orientieren sich in ihrer Häufigkeit am Bedarf des Patienten. Sie haben zum Ziel, die gemeinsam geformten „Therapiewerkzeuge“ Schritt für Schritt in die Hand des Patienten/der Patientin zu geben und diese im weiteren Verlauf an sich ändernde Begleitumstände anzupassen.